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  • Carolin Viktoria

8 positive Wirkungen regelmäßiger Saunabesuche

Aktualisiert: Apr 2


Im Land der Erfinder sind Saunabesuche etwas ganz Selbstverständliches.  Man findet Sie in vielen Privathäusern und Wohnungen. Selbst in Firmen kann man dort Saunen finden,  da in Finnland häufig Geschäftsbesprechungen in diesen Schwitzstuben stattfinden. Der Vorteil, liegt auf der Hand. Durch die Wärme bringt das Saunieren eine gewisse Entspannung mit sich und durch die Textilfreiheit, sind hier alle gleich. Wichtige Gespräche werden hier also nicht im Meetingraum oder beim Geschäftsessen besprochen, sondern im sogenannten finnischen Bad.

Hier zu Lande findet man Saunen in öffentlichen Schwimmbädern, Thermen, Fitnesscentern, Hotels und speziellen Saunastätten.


Für unseren Körper ist ein Sauna-Besuch eine echt Herausforderung. Die klassische finnische Sauna erreicht immerhin Temperaturen von 80 bis 100 Grad Celsius. Dadurch wird unsere Haut auf 40 bis 41 Grad Celsius aufgeheizt. Da unser Körper stets bemüht ist, Optimale Bedingungen einzuhalten, leitet er Mechanismen zur Kühlung ein und fängt an zu Schwitzen. In einer Saunastunde kann das ein ganzer Liter Schweiß sein. Auch die Temperatur im Inneren steigt um bis zu zwei grad Celsius an. Das entspricht einer ähnlichen Temperaturzunahme wie bei Fieber. Der Körper reagiert darauf mit der Aktivierung von Abwehrzellen.


Was sollte man beim Saunieren beachten?

In Deutschland wird bis auf wenige, speziell benannte Saunen textilfrei sauniert. Außerdem gibt es keine Geschlechtertrennung. Mache Einrichtungen bieten zu speziellen Zeiten Aufgüsse nur für Frauen an.  Eine zu üppige Mahlzeit vor dem Saunaprogramm belastet den Kreislauf unnötig und ein leerer Magen erst recht. empfehlenswert ist eine leichte Mahlzeit. Grundsätzlich sollte man vor einem Saunagang duschen und sich abschminken. Ob man die Sauna mit nassen öde trockenen Haaren betritt, macht keinen Unterschied. Als Unterlage nutzt man ein Badetuch, zusätzlich empfiehlt sich ein Saunatuch zum Abtrocknen nach der Dusche, ein Bademantel für die Zeit zwischen den Gängen und natürlich Badelatschen.  Ein Saunagang sollte zwischen 8 - 12 Minuten dauern. Um das Immunsystem optimal zu unterstützen genügt ein Besuch in der Woche mit drei Durchgängen optimal. Geht man öfter genügen auch zwei Durchgänge. Auf den höheren Bänken ist es heißer. Sollte man das Saunabad im liegen genießen, empfiehlt es sich, vor dem aufstehen zunächst eine sitzende Position einzunehmen um den Kreislauf zu schonen. Auf jeden Gang, folgt eine erfrischende, kalte Dusche. Gang mutige, können in ein Tauschbecken springen. Um den Kreislauf zu schonen, kann die Abkühlung jedoch auch sanfter durchgeführt werden, Dazu beginnt man an den Fußgelenken und arbeitet sich von da aus nach oben bis zum Kopf. lauwarmes oder warmes Wasser ist jedoch Tabu, weil sonst das entspannenden Gefühl verloren geht. Warum? Weil sich Durch die Abkühlung die Blutgefäße schlagartig zusammenziehen, der Blutdruck steigt und Adrenalin wird nach der Kühlung folg die Ruhephase, die mindestens so lange dauern sollte, wie der Saunadurchgang. Hier bitte darauf achten, dass der Körper nicht auskühlt. Nun heißt es Augen schließen und die genießen. das Herz schlägt nun gleichmäßig, voller Kraft und vergleichsweise langsam. Zwischen den Saunagängen sollte nichts getrunken werden, da das den Entschlackungseffekt bremst. Nach dem letzten Gang sollte man deshalb unbedingt mindestens einen Liter frisches, stilles Wasser trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.


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